Aquarienfische Wirbellose Reptilien Fachlexikon Bibliografie

Loricaria simillima

Kurzbeschreibung

24° C bis 28° C dGH 2° bis 15°
pH 5,5 bis 7,0
Männchen 20 cm
Weibchen 20 cm

Deutsche Namen Schwarzweißer Hexenwels
Futter Granulatfutter, Frostfutter, Futtertabletten.
Beckengröße Beckenlängen ab 100 cm sind geeignet, um darin eine Gruppe von 5 Exemplare dauerhaft zu pflegen.
Beckenregion Es wird ausnahmslos die untere Beckenregion genutzt. Ein Schwimmen durch das freie Wasser wird äußerst selten unternommen. Auch heften sich die Tiere nicht an die Aquarienscheibe, sondern lediglich an auf dem Boden befindliche Gegenstände.
Geschlechtsunt. Es sind keine sicheren Erkennungsmerkmale vorhanden. Lediglich am Laichansatz kann man die Geschlechter voneinander unterscheiden. Ist der Laichansatz gut ausgeprägt, ist die Bauchregion des Weibchens wesentlich fülliger.
Biotop Sandboden, Wurzeln, Randbepflanzung, Röhren- und/oder Steinverstecke. Gedämpftes Licht durch Schwimmpflanzendecke.
Aktive Phase Die Fische beginnen ihre Hauptaktivitäten mit zunehmender Dämmerung.
Anzahl Tiere Paarweise oder in kleiner Gruppe.
Vergesellschaftung Eine Vergesellschaftung im normalen Gemeinschaftsbecken ist problemlos möglich. Beispiele für geeignete Vergesellschaftungspartner sind:
Hyphessobrycon herbertaxelrodi
Schwarzer neon, Schwarzer Flaggensalmler
Trichogaster leeri
Mosaikfadenfisch
Colisa labiosa
Wulstlippiger Fadenfisch, Dicklippiger Fadenfisch


Weiteres Wissenswerte

Das farbliche Erscheinungsbild der Fische ist sehr variabel. Je nach Untergrund verfärben sie sich um möglichst wenig aufzufallen. Aber auch fundortbedingt ist die Färbung ihres Körpers unterschiedlich.

Synonyme keine
Vorkommen
Zur Fundortkarte Pastaza Erdteil: Südamerika
Land: Equador
Fundort: Pastaza
Zur Fundortkarte Ucayali Erdteil: Südamerika
Land: Peru
Fundort: Ucayali
Zur Fundortkarte Branco Erdteil: Südamerika
Land: Brasilien
Fundort: Branco
Zur Fundortkarte Amazonas-Unterlauf Erdteil: Südamerika
Land: Brasilien
Fundort: Amazonas-Unterlauf
Zur Fundortkarte Paraguay Erdteil: Südamerika
Land: Paraguay, Brasilien, Argentinien
Fundort: Paraguay Sali
Verhalten Ihre Tageszeit verbringen die Tiere meist regungslos zwischen Pflanzen versteckt. Zu Fütterungszeiten kommen sie jedoch, um sich einen Happen abzuholen. Innerartlich kommt es zu keinen Streitereien.
Futter Herbivor: Ihre überwiegende Nahrung in freier Natur besteht aus Pflanzenresten und Algenaufwuchs. Auch Schlammanteile werden aufgenommen.
Besonderheiten Die Fische haben ein sehr geduldiges Gemüt. Oftmals tun sie so, als wären sie überhaupt nicht vorhanden. Ein Abweiden ihres Körpers von artfremde Fischen wird hin und wieder regungslos geduldet.
Zucht Loricaria simillima gehört zu den maulbrütenden Welsen. Es wird ein Laichballen produziert, der vom Männchen ausgebrütet wird. Hierbei werden die Eier nicht direkt ins Maul aufgenommen, sondern lediglich mit seinem Körper beschützt. Mit dem Saugmaul wird jedoch ständig an dem Laichballen hantiert. Nach gut 2 Wochen schlüpfen die jungen Welse. Danach kümmert sich das Männchen nicht mehr um seinen Nachwuchs.
Die Jungfische sind nach dem Schlüpfen bereits relativ selbstständig und sie vergraben sich teilweise im Sand, um Fressfeinden zu entgehen.
Oftmals laichen die Tiere nur wenige Tage später erneut, um den nächsten Laichklumpen auszubrüten.

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