Aquarienfische Wirbellose Reptilien Fachlexikon Bibliografie

Neolamprologus pulcher



Kurzbeschreibung

23° C - 27° C dGH 10° bis 20°
pH 7,5 bis 9,0
Männchen 9 cm
Weibchen 8 cm

Deutscher NamePrinzessin von Sambia
Futter Flocken- Frost- und Lebendfutter
Beckengröße Beckenlänge ab 100 cm, Volumen nicht unter 200 Liter
Wasserregion Meist wird die untere Region bevorzugt.
Geschlechtsunt. Das Männchen hat mehr des gelben Farbtons und ist etwas größer.
Biotop Eine Bepflanzung des Beckens ist möglich, Versteckmöglichkeiten durch Steinaufbauten.
Anzahl Tiere Paarweise oder als kleine Gruppe
Vergesellschaftung Für das normale Gesellschaftsbecken bedingt geeignet, da umfangreiche Reviere gebildet werden. Empfohlen wird ein Ostafrika-Becken. Gut zu vergesellschaften mit anderen (Neo)lamprologus-Arten, Julidochromis-, Melanochromis- oder Pseudotropheus-Arten, die ebenfalls ein Steinlitoral bevorzugen.


Weiteres Wissenswerte

Die Abbildung zeigt ein adultes Tier. Der Name des Fischs entstammt dem orangen Farbton, den er in den Körperpunkten und etwas umfangreicher in den Flossen trägt. Vormals trug er den Beinamen "daffodil". Daffodil ist die englische Bezeichnung für eine Narzisse.
Jedoch wird Neolamprologus sp. "daffodil" zur Zeit als Farbvariante von Neolamprologus pulcher angesehen.

Synonyme Lamprologus pulcher "daffodil", Neolamprologus sp. "daffodil"
Vorkommen Ostafrika: Tanganjikasee (endemisch), dort an der Südküste in Sambia und Tansania
Futter In seinem Heimatgewässer, dem Tanganjikasee, ernährt sich der Fisch hauptsächlich von Zooplankton. Im Aquarium werden sehr gerne frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien entgegengenommen.
Besonderheiten Der Fisch bewohnt im Tanganjikasee die Felsenzone zwischen einer Tiefe von 5 und 15 Metern.
Zucht Die Zucht ist nicht schwierig. Die Tiere sind Substratbrüter, die in Höhlen ablaichen. Die Jungtiere wachsen in einer sogenannten "Etagenzucht" auf. Hiermit ist gemeint, dass jüngere Familienmitglieder aus einer vorhegehenden Brut im Nest geduldet werden und teilweise sogar Aufgaben zur Pflege des Geleges übernehmen.
Oftmals verbleiben die Zöglinge so lange im elterlichen Nest und der näheren Umgebung, bis die Geschlechtsreife eintritt.

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