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Pao palembangensis

Wissenswertes

Die Fische können sich hervorragend farblich an ihre Umgebung anpassen. Sind die Becken mit vielen Steinhöhlen, Nischen und Wurzelwerk ausgestattet, können sie sich so gut tarnen, dass sie nahezu unsichtbar erscheinen.

Die Fische bilden Territorien auch außerhalb der Laichzeit. Werden sie durch andere territorial veranlagte Tiere in ihrer Ausbreitung gehindert, werden sie scheu und ziehen sich zurück. Daher sollten Vergesellschaftungspartner so ausgewählt werden, dass der Kugelfisch selbst der Herrscher im Becken ist. Andere Fische im Becken sollten dies akzeptieren können und entsprechend wehrhaft, aber unbedingt friedlich sein.

Je älter die Kugelfische werden, desto mehr neigen sie zum Einzelgänger. Während sich Jungtiere in einem Aquarium noch gut vertragen, kann es zu ernsten Auseinandersetzungen kommen, wenn die Tiere älter werden. Jedoch ist dies nicht immer der Fall. Oftmals kann man durch eine Umstrukturierung des Beckens durch Steinaufbauten, die auch als Sichtschutz fungieren, solche Auseinandersetzungen eindämmen oder auch verhindern.

Kugelfische werden manchmal nur als Schneckenfresser in Becken eingesetzt. Ihr Leben ist in einem solchen Fall meist nur von kurzer Dauer, da die Schnecken sehr rasch von den Fischen dezimiert werden und es dann an dem nötigen hartschaligen Nachschub mangelt.
Wer Kugelfische halten möchte, sollte sich darüber bewusst werden, dass er mehr als nur 4 oder 5 Schnecken täglich für die Versorgung eines einzigen Fisches mit einer Länge von nur wenigen Zentimetern benötigt und nicht umhin kommt, ...

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